Donnerstag 18 Januar 2018

2010_rc44Russell Coutts und das BMW Oracle Team gewinnen am Traunsee was es zu gewinnen gibt, die Aufholjagd des AEZ RC44 Sailing Teams bringt Etappenerfolge bleibt letztendlich aber unbelohnt.

Mit vier weiteren Runden und insgesamt acht Wettfahrten wurde das Fleet Race heute beendet, die Entscheidung fiel auf den allerletzten Metern und war nichts für schwache Nerven.

Während James Spithill, der den US-Trimeran im Februar zum Sieg im America´s Cup gesteuert hatte, die achte Runde für sich entschied, kreuzten Coutts und Co. als vierte die Linie - am Ende des Tages punktegleich gaben die Anzahl der gewonnen Wettfahrten den Ausschlag. Diesbezüglich hatte Coutts, der beim America´s Cup als Taktiker und Sportdirektor erfolgreich seine Hände im Spiel hatte und den Pott zum vierten Mal gewann, mit drei Siegen die Nase vorne. „Es war ungemein spannend und hat extrem viel Spaß gemacht. Nach dem Match Race auch die Fleet Race Entscheidung zu gewinnen ist fantastisch, der Traunsee ist für uns ein buchstäblich goldener Boden“, so Coutts, der sich das Cockpit mit Larry Ellison teilte. In der Gesamtwertung, wo die Platzierungen aus den beiden Entscheidungen addiert werden, verwies der Neuseeländer das holländische No Way Back Team auf Rang zwei, Spithill und die Mannschaft von RC 44 Challenge belegte Rang drei.

Zu Beginn der Serie ein wenig hinter den Erwartungen, zeigte sich das AEZ RC44 Sailing Team heute stark verbessert. Allen voran der vierte Platz in Durchgang sieben bürgt für Klasse, die finale Attacke brachte zwar keine Rangverbesserung, beweist aber, dass man den Superstars durchaus das Wasser reichen kann. „Wir sind heute wesentlich besser gestartet und haben uns einige Male sehr gut in Szene setzen können“, zeigt sich Trainer Alfred Pelinka mit dem finalen Auftritt seines Teams zufrieden. „Es ist leider nicht alles aufgegangen, den heutigen Tag halten wir aber ebenso in guter Erinnerung wie den vierten Rang beim Grand Prix von Gmunden“, ergänzt Christian Binder, der mit seinem Team auch in der kommenden Saison in der Gmundner Auslage segeln darf.

„Die Klasse war einmal mehr begeistert und möchte 2011 unbedingt wieder kommen. Das sagt alles über die hohe Qualität des RC44 Austria Cups aus und spricht für die gute Arbeit des gesamten Teams“, freut sich Peter Farbowski, gemeinsam mit Christian Feichtinger Strippenzieher des Events.

  

RC44 Austria Cup Overall

1. BMW Oracle Racing         USA    Russell Coutts/Larry Ellison   2         

2. No Way Back                    NED    Ray Davies/Pieter Heerema 7

3. RC44 Challenge                USA    James Spithill/John Kostecki 8

10. AEZ RC44 Sailing Team           AUT    Christian Binder/Rene Mangold    20

           

Endstand Fleet Race nach 8 Wettfahrten:

1. BMW Oracle Racing                     USA    28

2. RC44 Challenge                             USA    28

3. No Way Back                                 NED    39

10. AEZ RC44 Sailing Team             AUT    59 (9,8,6,9,7,6,4,10)

 

Endstand Match Race:

1. BMW Oracle Racing         USA                7

2. Team Aqua                        UAE                7

3. Team Katusha                   RUSS             6

10. AEZ RC44 Sailing Team AUT                1

 

Grand Prix der Stadt Gmunden (Long Distance Race):

1. Team Ceeref                      SLO

4. AEZ RC44 Sailing Team AUT