Donnerstag 18 Januar 2018

...die heimischen Asse vom AEZ RC44 Sailing Team erntet für die Darbietung im heutigen Long Distance Race Szenenapplaus. 

Ein wenig Geduld war von Nöten, ehe die zehn Karbonmonster erstmals im Kollektiv von der Leine durften, doch das Warten hatte sich sowohl für die Aktiven, als auch für die Zuschauermassen die die Gmundner Esplanade und das Ostufer des Traunsee dominierten, ausgezahlt.

Nach dem Start am Fuße des Traunsteins hatten die Holländer von No Way Back zunächst die besten Karten in Händen, bei der ersten Bojenrundung übernahmen aber Igor Lah und Rod Davis - Herz und Hirn von Ceeref - das Kommando und segelten den Sieg in souveräner Manier nach Hause.

Das heimische Aufgebot kam heute ebenfalls perfekt ins Fahren, mischte während der gesamten Wettfahrt an der Spitze mit, passierte als viertes Team die Linie und erntete, wie während der gesamten Wettfahrt, tosenden Applaus. „Die Stimmung war gewaltig, der Tag hat ungemein viel Spaß und große Lust auf mehr gemacht“, sprach Steuermann Rene Mangold aus was alle dachten. „Wir haben den Start nicht optimal erwischt und an der Leetonne Probleme mit dem Gennakerfall, der Rest war sauber und hat bestätigt, dass wir durchaus in der Lage sind ganz vorne mitzumischen“, ergänzt Christian Binder, der im Match Race Hand ans Steuer legt und bei den Massenstart-Wettfahrten als Taktiker die Wege vorgibt.

Morgen beginnen vor Gmunden die Fleet Race Bewerbe, insgesamt sind zwölf Wettfahrten ausgeschrieben, abgerechnet wird am kommenden Dienstag.

 

Endstand Grand Prix der Stadt Gmunden (Long Distance Race):
1. Team Ceeref   SLO
2. No Way Back  NED
3. BMW Oracle Racing USA
4. AEZ RC44 Sailing Team AUT