Sonntag 21 Januar 2018

Team_Austria_08_c_Fabio_SaberMit der Bestellung von John Kostecki hat James Spithill einen genialen Partner an seiner Seite und der RC44 Austria Cup einen weiteren Superstar an Bord.

James Spithill (AUS) und BMW Oracle Racing machen keine halben Sachen. Der siegreiche Steuermann des America´s Cup, der im Rahmen des RC44 Austria Cup Teamkollege Russell Coutts und neun weitere Syndikate mit Bestbesetzung fordert, hat die Nominierung von John Kostecki offiziell bestätigt.

Der US-Profi, der beim Cupsieg gegen Team Alinghi die taktischen Fäden zog, ist zehn WM-Titel sowie eine Olympiamedaille schwer und hat sowohl im America´s Cup, als auch beim Volvo Ocean Race Erfolgsgeschichte geschrieben. Während Spithill bei den Match Race Entscheidungen am Rad dreht, übernimmt Kostecki in den Fleet Race Wettfahrten das Ruder - das eingespielte Duo ist ab Samstag vor Ort und zählt definitiv zu den Topfavoriten. Coutts, der das zweite BMW-Boot pilotiert und mit Larry Ellison gemeinsame Sache macht, wird sich für das erste Stallduell jedenfalls warm anziehen müssen. Dass beide Teams den Austria Cup nicht auf die leichte Schulter nehmen, zeigt auch die Verpflichtung von Philippe Presti, der als Coach beider Mannschaften fungiert. Der Franzose, zweifacher Olympiateilnehmer, Doppelweltmeister und seit gut einem Jahrzehnt im Match Race Zirkus beheimatet, hatte als Trainer bereits beim AC-Gewinn vor Valencia seine erfolgreichen Finger im Spiel.

„Dieses Staraufgebot ist sagenhaft, für den Traunsee und die Veranstaltung ein wahrer Segen und für unser Team die sportlich wohl größte Herausforderung der wir uns jemals gestellt haben.“

Das prestigeträchtige Wendeduell vor Gmunden wird am 29. April eingeläutet und in drei Kategorien entschieden. Neben den Duellen Boot gegen Boot, steht am 01. Mai der Grand Prix von Gmunden auf dem Programm, mit den Fleet Race Entscheidungen wird der RC44 Austria Cup am 04. Mai finalisiert.

Details: www.rc44.at

Trotz der namhaften Konkurrenz wollen Christian Binder und Co. keine weichen Knie bekommen, „wir haben Respekt, aber nicht vor Geschenke zu verteilen.“ Es sei der Traum eines jeden Seglers sich mit solchen Größen messen zu dürfen, „dass dieser Traum noch dazu vor eigenem Publikum in Erfüllung geht ist doppelt schön.“ Die Vorbereitung des AEZ RC44 Sailing Teams hat aufgrund der langen Werftarbeiten – das Boot wurde bei der Heimreise aus Dubai beschädigt – zwar ein wenig gelitten, dennoch gibt man sich zuversichtlich. „Wir haben nichts zu verlieren und vor Dubai bewiesen, dass ein Platz im Mittelfeld möglich ist.“