Donnerstag 18 Januar 2018

p7300101_gr.jpgNach einer äußerst langen und teilweise beschwerlichen Anreise trafen wir am Sonntag dem 20Juli um 14:30 in Douarnenenz ein.

Mit großer Spannung erwarteten wir (Fabian Schmidinger und Matthias Gebetsroither v. SVW-YS) die Bedingungen in diesem sehr anspruchsvollen Segelrevier.

Dort empfingen uns nicht nur die Familie Dapeci (Cathi u. Klaus) und unser Coach Roger Craig, sondern auch ein herrlicher Seewind mit 4-5 Beaufort.

So luden wir unsere Boote ab und bezogen unser Quartier. Am Montag begann das Training um 9:30 mit einem Briefing und anschließendem Manövertraining. Wie zumeist war der Wind zu Beginn eher mäßig, dieser steigerte sich jedoch mit dem Sonnenstand.

p7220049_gr.jpgNach einem ausgiebigem Mittagessen in einer Pizzaria (es gab immer Tagliatelle) versuchte unser stets gut gelaunter Trainer unseren Bootsspeed zu verbessern. Spezielles Augenmerk wurde hierbei auf die örtliche notwendige Downwindtechnik gelegt! (große Welle !!). Trainingsende war täglich ca. 17:30 mit einem Debriefing.

Bei hervorragenden Windverhältnissen (2-5 Beaufort) konnten wir so bis einschließlich Freitag trainieren.

Freitagabends begann die Vermessung und so stand der Registrierung am nächsten Vormittag nichts mehr im Weg.

Anschließend fand das Practice Race statt, welches (wie immer) etwas chaotisch verlief.

Um 19:00 erfolgte die offizielle Eröffnung durch den Präsidenten, welcher auch ein typisches französisches Buffet eröffnete.

So gingen wir gestärkt in den ersten Wettkampftag, wo uns angenehme 2 Beaufort aus westlicher Richtung mit einer großen Welle empfingen. Zusätzlich erfreute uns der Sonnenschein.

Am zweiten Tag konnten aufgrund zu stark drehender Winde keine Wettfahrten gesegelt werden.

Dafür erwarteten uns am dritten Tag 20-25 Knoten aus SW-Richtung mit ca. 2,5 m hohen Wellen.

Da sich meist immer mehrere Fleets (insgesamt gab es 6) an der Sliprampe trafen, artete dies meist zu einem sehr unterhaltsamen Chaos aus. Mit einem Essen im Seglerzelt wurde dieser Tag abgeschlossen.

Bis zum Ende des Wettkampfes etablierte sich ein ca. 15-18 Knoten starker S-Wind. So konnten täglich 2 schöne, aber anstrengende Wettfahrten gesegelt werden.

Am Freitag luden wir nach 10 tollen Wettfahrten unseren Anhänger, um uns am nächsten Morgen wieder auf die Heimreise machen zu können.

Zuvor wurde dieser wunderbare Event mit einer Siegerehrung und einem Gala Dinee beendet. Später feierten wir mit den anderen Seglern und unserem Coach.

Am Ende waren wir darüber glücklich viel gelernt zu haben, auch wenn die Ergebnisse nicht besonders gut sind. 

 

Gut Wind

 

Matthias Gebetsroither